| Clubgeschichte |
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Auszüge aus einem ganz speziellen Brief sollen diese kurze Chronik eröffnen. Der Brief datierte vom Dezember 1957, Unterzeichner waren das katholische und protestantische Pfarramt von Klosters und richtete sich an die Sportvereine Klosters: Während des letzten Winters waren verschiedene sportliche Veranstaltungen durch die betreffenden Clubs auf den Sonntag-Vormittag angesetzt worden. Deswegen ist es zu einigen Auseinandersetzungen mit schulpflichtigen Kindern gekommen, die entweder aktiv als Junioren, oder dann, passiv als Zuschauer daran teilnehmen wollten und infolgedessen die Kinderlehre oder den Gottesdienst nicht besuchten. Am Briefende steht weiter: Ein Sportort wie Klosters kann auf solche Veranstaltungen nicht verzichten, das ist uns klar und das ist auch durchaus nicht unsere Meinung, aber wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie den Sonntagvormittag im Sommer und im Winter wo immer möglich entlasten würden. Nun jedoch zum Curling Club Klosters. Leider fehlen dem Club Unterlagen, die belegen, seit wann der Club besteht. Bei der Gründung des Schweizerischen Curlingverbandes vom 19. Mai 1942 war der CC Klosters jedoch als Gründungsmitglied dabei. Die damaligen Mitgliederzahl betrug 12 Personen. Erste Fotoaufnahmen aus dem Jahre 1905 belegen, dass auf der alten Eisbahn (heutiger Casparis Parkplatz) in Klosters nachweisbar Curlingsport ausgeübt wurde. Wie lange auf dieser Anlage Curling gespielt wurde lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen. Irgendwann erfolgte der Umzug an die Bahnhofstrasse heutiger Standort des Postgebäudes. Von dieser Anlage sind Fotos aus dem Jahre 1948 vorhanden. Aufgehoben wurde dieses Eisfeld Ende der fünfziger Jahre, da dieses Gelände für den Bau eines neuen Postgebäudes verkauft wurde. Durch den Bau der neuen Sportanlage im Doggiloch (heutiges Sportzentrum) wurde am 2. Januar 1964 die neue Curlinganlage mit 3 Rinks eröffnet. Im Laufe der kommenden Jahre konnte wegen fehlendem Eis (Wärme / Regen) verschiedentlich erst im Januar mit dem Turnierbetrieb begonnen werden. In der Saison 1965/66 musste die Curlinganlage am 30. Januar 1966 bereits geschlossen werden, da sehr warmes Wetter herrschte und der damalige Eismeister, laut Aussage des langjährigen Präsidenten Hans Guler, der Lage nicht gewachsen war.
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